Rosemarie Gosemärker: „Was kann ein Graphologe aus einem Schriftbild ablesen?“

Rosemarie Gosemärker, freiberuflich arbeitende Graphologin, war bereits im März vergangenen Jahres zu Gast im Erzählcafé. Ergänzend zu ihrem damaligen Vortrag liegt der Schwerpunkt ihres Referats bei diesem Termin auf der Frage, wie ein Zusammenhang zwischen Schrift und Persönlichkeit abgeleitet wird. Beurteilt wird eine Schrift anhand von 25 Merkmalen und deren Gegenteil – inklusive zahlreicher Zwi­schenstufen. Um ein Schrift­gutachten erstellen zu können, werden eine handschriftliche Din-A4-Seite und eine Unterschrift benötigt. Außerdem wichtig für den Graphologen ist der Lebenslauf eines Menschen mit Angaben über Alter, Berufsausbildung, Herkunftsland, evtl. Linkshändigkeit oder motorische Schreibbeeinträchtigungen. „Die Bewegung einer Schrift sagt etwas aus über die Emo­tionalität und den Antrieb einer Person. Die Form offenbart dem Sachkundigen die Leitbilder des Schreibers, seine Originalität und auch seine Gestaltungs­kraft. Und im Schreibraum offenbart der Schreiber, wie er sich im Le­bensraum einordnet und zu­rechtfindet. Wenn ein Gra­phologe ein Schriftgutachten erstellt, muss er sich immer bewusst sein, dass er mit einem Gutachten Weichen im Leben eines Menschen stellt.“ Insoweit trägt er eine große Verantwortung. Graphologische Gutachten werden häufig von Unternehmen angefordert, aber auch von Privatpersonen.

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