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16.10.2017 15.00 Uhr Ehepaar Koch: „Der wilde Südwesten der USA, Teil 2“

Der wilde Südwesten der USA

Teil 2: Vom White Sands NM zum Blue Canyon

Im Süden New Mexicos liegt ein großes Gipsfeld. Ein Teil davon zeigt im White Sands National Monument riesige schneeweiße Dünen. In Santa Fe und Taos kann man die Adobe-Bauweise der Pueblo-Indianer bestaunen. Nach einem nur mit GPS und Topomap machbaren Ausflug in nicht erschlossene Wilderness Areas (Bisti, Ah Shi Sle Pah) führt die Reise zu bekannten Nationalparks wie Petrified Forest mit versteinerten Bäumen, Canyon de Chelly mit alten Indianersiedlungen und dem großartigen Grand Canyon, der wohl berühmtesten Schlucht der Erde. Ein Abstecher nach Sedona zwischendurch zeigt neben einer quirligen Touristenstadt wieder eindrucksvolle Felsenformationen. Auf dem Weg nach Norden zum Lake Powell ist ein „Umweg“ zum Blue Canyon über staubige Pisten äußerst lohnenswert. Hier hat die Erosion durch den Fluss Blue eine Wunderwelt aus roten und weißen Felsen geschaffen.

 

Brigitte Maske: „Judentum/Christentum/Islam – Unterschiede und Gemeinsamkeiten“

Angeregt und aufgefordert durch die Fragen und Bemerkungen der Gäste des Erzählcafés bei ihrem Besuch im Mai, wird Brigitte Maske heute die Religion des Islam selbst ins Zentrum ihres Vortrags rücken und auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den drei  abrahamischen Religionen Judentum, Christentum und Islam eingehen. Dabei greift die ehemalige Islam- und Synodalbeauf­tragte vom Bielefelder Ev. Kirchenkreis auch auf ihre Erfahrungen zurück, die sie beim „Bielefelder Trialog“ (der 2007 auf den Weg gebracht wurde) bzw. bei den damit verbundenen „Bielefelder Abrahamsfesten“ gemacht hat.

Bärbel Bitter: „Historische Sammlung Bethel“

Die Historische Sammlung Bethel, ein 1981 gegründetes Museum zur Geschichte Bethels, präsentiert sich im Jahr des 150-jährigen Einrichtungs­jubiläums mit einer neuen Dauerausstellung. Schicksale von be­treu­ten Personen ziehen sich als roter Faden durch die Dauer­aus­stellung und veranschaulichen die Entwicklung der Einrichtung, der Arbeits­be­reiche, der Behandlungsmöglichkeiten und der Lebensbedingungen der Menschen in Bethel. Eine Sonderausstellung zeigt, wie sich Pflege im Krankenhaus vom 19. Jahrhundert bis heute verändert hat. Es besteht die Möglichkeit, die Bereiche im Rahmen von Führungen kennenzulernen und Dinge auszuprobieren. Bärbel Bitter, die Referentin des heuti­gen Tages, ist nach 26 Jahren als Leiterin der Historischen Samm­lung Bethel Spezialistin für alles, was mit der Geschichte der Diakonischen Einrichtung zu tun hat.

Karsten Gebhardt: „Ehrenamt macht vor allem Spaß“

Karsten Gebhardt, Jahrgang 1945, wurde in Berlin geboren und ist dort auch aufgewachsen. Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der TU Berlin, mit dem Nebenfach Soziologie der industriellen Arbeitswelt, arbeitete er alsbald als Abteilungsleiter Finanzen und Verwaltung beim Diakonischen Werk der EKD – Berliner Stelle, später wurde er Verwaltungsleiter einer Klinik und eines Altenzentrums des Ev. Johanneswerks in Bad Berleburg, dann Verwaltungsleiter des Ev. Johanneskrankenhauses in Bielefeld. Von 1985 bis zu seinem Renteneintritt im Jahre 2010 gehörte er dem Vorstand des Ev. Johanneswerks in Bielefeld an, war zuletzt dessen Vorstandsvorsitzender. Heute gehört er dem Vorstand im Verein EfI – Erfahrungswissen für Initiativen in Bielefeld – an. Im Erzählcafé möchte er über das Ehrenamt in Bielefeld sprechen, über das Programm seniorTrainerIn und das Qualifizierungsangebot in 2017. 2012 erhielt er für seine engagierte ehrenamtliche Arbeit das Bundesverdienstkreuz.

 

Rosemarie Gosemärker: „Was kann ein Graphologe aus einem Schriftbild ablesen?“

Rosemarie Gosemärker, freiberuflich arbeitende Graphologin, war bereits im März vergangenen Jahres zu Gast im Erzählcafé. Ergänzend zu ihrem damaligen Vortrag liegt der Schwerpunkt ihres Referats bei diesem Termin auf der Frage, wie ein Zusammenhang zwischen Schrift und Persönlichkeit abgeleitet wird. Beurteilt wird eine Schrift anhand von 25 Merkmalen und deren Gegenteil – inklusive zahlreicher Zwi­schenstufen. Um ein Schrift­gutachten erstellen zu können, werden eine handschriftliche Din-A4-Seite und eine Unterschrift benötigt. Außerdem wichtig für den Graphologen ist der Lebenslauf eines Menschen mit Angaben über Alter, Berufsausbildung, Herkunftsland, evtl. Linkshändigkeit oder motorische Schreibbeeinträchtigungen. „Die Bewegung einer Schrift sagt etwas aus über die Emo­tionalität und den Antrieb einer Person. Die Form offenbart dem Sachkundigen die Leitbilder des Schreibers, seine Originalität und auch seine Gestaltungs­kraft. Und im Schreibraum offenbart der Schreiber, wie er sich im Le­bensraum einordnet und zu­rechtfindet. Wenn ein Gra­phologe ein Schriftgutachten erstellt, muss er sich immer bewusst sein, dass er mit einem Gutachten Weichen im Leben eines Menschen stellt.“ Insoweit trägt er eine große Verantwortung. Graphologische Gutachten werden häufig von Unternehmen angefordert, aber auch von Privatpersonen.

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